Mozart Gerüchteküche- wer war der Komponist wirklich?

Wolfgang Amadeus Mozart - 10 Mythen

Wie hiess Mozart Wirklich?

Bei seiner Taufe im Salzburger Dom, am 28. Januar 1756 (1 Tag nach seiner Geburt), bekam er den Namen Johannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart. In Italien, gab er sich selbst den Namen Wolfgango Amadeo und später Wolfgang Amadé, woraus nach seinem Tod Wolfgang Amadeus Mozart gemacht wurde.

Wo wurde Mozart geboren?

Mozart wurde am 27. Jannuar 1756 um 20 Uhr in Salzburg im Haus 225 in der heutigen Getreidegasse 9 geboren. Dort lebte die Familie bis zum Jahr 1773 da sie in eine größere Wohnung im sogenannten Tanzmeisterhaus zog, das sich am heutigen Makartplatz befindet.

In welchem Alter begann Mozart zu komponieren?

Die ersten Kompositionen entstanden kurz nach seinem 5. Geburtstag, was bedeutet, dass er komponierte bevor er richtig schreiben konnte – ein Andante und ein Allegro für Klavier. Im selben Alter hatte er auch seinen ersten öffentlichen Auftritt als Tänzer bei dem lateinischen Schuldrama Sigismundus Hungariae Rex.

Stimmt es, dass Mozart neben Constanze noch andere Frauen hatte?

Seine erste Liebe war Aloisia Weber, die Frau fürs Leben fand er jedoch in deren Schwester Constanze. Einem Brief vom 15. Dezember 1781 zufolge, ging Mozart jungfräulich in die Ehe: „Erstens habe ich zu viel Religion, zweytens zu viel liebe des Nächstens und Ehrliche gesinnungen als daß ich ein unschuldiges Mädchen anführen könnte und drittens zu viel grauen und Eckel, scheu und forcht vor die krankheiten und zu viel liebe zu meiner Gesundheit als daß ich mich mit hurren herumbalgen könnte...“

Gleichzeitig wiederum ist belegt, dass er intime Beziehungen zu Sängerinnen seiner Opern, Dienstmädchen, Gönnerinnen und anderen Frauen hatte. Die Liste der Damen von denen gemunkelt wird, sie haben Mozart privat besser gekannt, ist jedenfalls lang.

Wie sah Mozart denn nun wirklich aus?

Schönheit ist ja bekanntlich subjektiv, bei Mozart sind sich die Zeitgenossen jedoch einig, dass er kein schöner Mensch gewesen ist. Die Abbildungen zeigen ihn vielfach als jungen, hübschen Mann, was der Ästhetik des 19. Jahrhunderts entspricht. Er war klein (ca. 150cm), hatte einen großen Kopf, kleine Hände, eine große Nase, ein blasses Gesicht und schöne, strahlende Augen. Dass er ein verkrüppeltes Ohr hatte ist nur eine Vermutung und konnte bislang nicht bewiesen werden.

Stimmt es, dass Mozart ein Kindskopf war?

Mozarts Charakter zeichnete sich durch die typischen Eigenschaften eines Künstlers aus: sensibel, kreativ, begeisterungsfähig, unruhig und oft zerstreut, immer in Bewegung, von unkonventionellen unvorhersehbaren Handlungen geprägt. Er nahm sich nie ein Blatt vor den Mund, war aufsässig und konnte Autoritäten nur schwer akzeptieren, was ihm viel Missgunst einbrachte. Wenn es um die Musik ging, verstand er keinen Spaß. Er war sich seiner außergewöhnlichen Begabung bewusst, und ließ dementsprechend nur die Meinung echter Musikkenner gelten.

Wie viele Reisen unternahm Mozart und wohin gingen sie?

Mozart unternahm insgesamt 17 Reisen nach München, Wien, Prag, Bern, Zürich, Berlin, Frankfurt am Main, London, Paris, Italien u.a.

Was hat Mozart in seiner Freizeit gemacht?

Wenn er nicht gerade komponierte, dirigierte, konzertierte oder Unterricht gab, ging er oft und gerne ins Theater, spielte Billard und war diversen Glückspielen zugetan, weshalb er große finanzielle Probleme und hohe Schulden hatte. In Wien unternahm er gerne Ausritte in den Prater und machte Spaziergänge.

War Salieri wirklich Mozarts Konkurrent?

Der Legende zufolge habe sich Salieri aus Eifersucht gegen den als talentierter geltenden Komponisten verschworen, ja er soll ihn sogar vergiftet haben. Es sind jedoch keine negativen Aussagen seinerseits über die Musik Mozarts belegt. Zudem war Salieri der Lehrer  von Mozart’s Sohn Franz Xaver, was ebenfalls ein Indiz dafür sein könnte, dass deren Verhältnis zueinander nicht so schlecht gewesen ist.

Hatte Mozart ein eigenes Lieblingsstück?

Die italienischen Opern Le nozze di Figaro, Don Giovanni, Titus und auch der frühe Idomeneo gehörten zu den Werken die laut dem Komponisten am Besten gelungen sind. Constanze musste ihrem Mann die Arie Se il padre pardei aus dem Idomeneo wieder und wieder vorsingen, da sie ihm so gut gefiel. Weitere Lieblingsstücke waren die Arie Non so più andrei und das Sextett Riconosci a questo amplesso, beide aus dem Figaro.

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