Schloss Hellbrunn

Magnolia auf gräflicher Mission im Schloss Helbrunn

„O welch gute Zuflucht, o welch ersehnte Wonne, o welch irdisches Paradies“ ...  so beschrieb sein Sekretär bereits 1670 die Residenz des Fürsterzbischof Markus Sittikus... und er schrieb weiter – „Hellbrunn ist ein Ort, wahrhaft würdig dieses Namens, bergend in seinem Innern Wasser, heller als Glas, klarer als Kristall und durchsichtiger als selbst der Himmelsschein“ - eine Beschreibung, welche die besondere Atmosphäre der Sommerresidenz des Erzbischofs wohl nicht treffender schildern könnte. Markus Sittikus war ein Mann mit Geschmack und Sinn für Kunst und Unterhaltung – so viel steht fest. Darum ließ er sich das Lustschloss Hellbrunn von Architekt und Bildhauer Santino Solari bauen. Dieser brachte den norditalienischen Barockstil nach Österreich, der sich in den hellbrunner Bauten wiederspiegelt. Noch heute, 400 Jahre nach der Errichtung, dient das Schloss seinem ursprünglich intendierten Zweck: der Erholung und dem Vergnügen der Gäste.

 

Der Garten Hellbrunn

 

Das Anwesen ist mit einer Vielzahl unterschiedlichster Skulpturen angereichert. Hier ist von wasserspeienden Tritonen, Einhörnern, gefangenen Barbarenfürsten und anderen märchenhaften, engelsgleichen sowie sagen- und götter-ähnlichen Gestalten alles zu finden, was diesem Ort sein unglaubliches Facettenreichtum verleiht. Die individuellen Kunstwerke stammen von Hans Waldburger und Santino Solari. Teil des Gartens sind die berühmten hellbrunner Wasserspiele, die an der Tatsache, dass das Schloss Hellbrunn im Sommer ein regelrechter Touristenmagnet ist, wohl nicht ganz unbeteiligt sind.

Hellbrunner Wasserspiele

Tipp: Auf Wunsch gibt es in den Wasserspielen auch Abendführungen mit Fackelbeleuchtung!

Das Monatsschlössl

Der Legende nach, sollte das Monatsschlössl innerhalb nur eines Monats erbaut worden sein. Der Weg hinauf ist zwar ziemlich steil, doch die Strapazen lohnen sich. Dort befindet sich nämlich seit 1924 das Salzburger Volkskunde Museum, wo man Ausstellungsstücke zu Tracht, Brauchtum (Lungauer Samson und Zwergerl), Keramik, bäuerliche Prunkmöbel uvm. findet Das zweite Stockwerk des Museums bietet eine wundervolle Aussicht über das gesamte Areal und die Stadt Salzburg mit Blick auf die Festung. Während der Sommermonate gibt es zusätzlich wechselnde Sonderausstellungen.

Das Hellbrunner Steintheater

Hierbei handelt es sich um einen Steinbruch der zu einem Freilufttheater umfunktioniert wurde. So entstand eine der größten Freiluftbühnen Europas, wo bereits zahlreiche Opernvorführungen stattfanden. Das Steintheater bietet eine faszinierende Kulisse, in der sich Natur und Kunst in perfekter Vollendung zeigen. 

Der "Sound of Music"-Pavillon

Fast ganz am Ende des 60 Hektar großen Schlossparks findet sich schließlich der berühmt-berüchtigte „Sound of Music“- Pavillon, wo sich Liesl und Franz zum ersten mal begegneten. Dies ist wohl eine der bekanntesten Szenen aus dem Film, in der Liesl „I was sixteen, going on seventeen“ singt. Unter einem großen alten Baum ist der Filmschauplatz wahrhaftig so schön kitschig wie es dieser romantischen Szene gebührt. 

Die Orangerie

Die Orangerie ist ein großer heller Raum mit Blick auf den Garten, der sich perfekt für Hochzeiten, Feste, Seminare und sonstige (in)formelle Zusammenkünfte eignet.

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