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Siemens Pressereise

Auf den Spuren von Kultur und Technik

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Hinter den Kulissen der Salzburger Festspiele
Magnolia wirft einen Blick hinter die Kulissen der Salzburger Festspiele. Foto (c) Andreas Kolarik.

Für mich als Salzburgerin ist das Festspielhaus kein unbekanntes Terrain. Bei einem meiner ersten Praktika im Kulturbereich durfte ich die heiligen Hallen dieser mächtigsten aller Kulturinstitutionen Österreichs bereits kennen lernen. Zudem bin ich schon oft in den Genuss einer Schauspiel- oder Opernvorführung im großen Haus, Haus für Mozart und in der Felsenreitschule gekommen. Die wunderbare Vorführung des Jedermanns am Domplatz hat mich verzaubert und meine Opern-Entjungferung im großen Haus werde ich ein Leben lang nicht vergessen. 

 

Umso mehr freue ich mich, bei der Blogger- und Pressereise mit Siemens, einen völlig neuen Einblick in die faszinierende Welt der Salzburger Festspiele zu bekommen. Schon oft habe ich mich vom Sound einer Vorstellung überwältigt gefühlt und mir die Frage gestellt, mit welchen Herausforderungen ein Tontechniker bei der Umsetzung der perfekten Beschallung zu tun hat.

Pressevertreter der Siemens Blogger- und Pressereise
Foto (c) Andreas Kolarik: Pressevertreter der Siemens Blogger- und Pressereise

Hörgenuss und Tongewalt bei den Salzburger Festspielen

Wer oder was steckt hinter der ausgefeilten Audiotechnik?

Als Hauptsponsor der Salzburger Festspiele ist Siemens für einen reibungslosen technischen Ablauf an allen drei Spielstätten verantwortlich. Dieser impliziert Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrollen, Audiotechnik sowie Inspizienten- und Evakuierungsanlagen. 

Salzburger Festspiele: Großes Haus
Foto (c) Andreas Kolarik: Großes Haus

Vorgestellt: das sind die Drahtzieher hinter den Kulissen der Salzburger Festspiele

Medientechniker Edwin Pfanzagl führt uns in die Felsenreitschule und erzählt über die Akustik an diesem besonderen Ort. Den von Naturfels umrahmten Konzertsaal zieren 96 Arkaden wo schaulustige Zuschauer einst den Sommerreitschulbetrieb des Erzbischofs besuchen konnten.  

 

Das Problem von zu viel Hall im Zuschauerraum konnte durch eine mobile Dachkonstruktion behoben werden. Ein aufwändiges elektroakustisches System wurde eingebaut, das flexible Effektmöglichkeiten bietet. Im Zuge der Mozartwoche wurde hier ein Nachhall erzeugt, als würde man sich in einer Kirche befinden. Die Publikumsbeschallung der ca. 1.500 Sitzplätze konnte damit perfektioniert werden. Man erreicht hier eine Klangcharakteristik wie in Konzertsälen und Opernhäusern.  

Foto (c) Andreas Kolarik: Edwin Pfanzagl (Medientechniker)
Foto (c) Andreas Kolarik: Edwin Pfanzagl (Medientechniker)
Felsenreitschule, Salzburger Festspiele
Bild (c) Andreas Kolarik: Der messing-gold-schimmernde Boden der Bühne in der Felsenreitschule stammt von der Vorführung der Salome, die 2018 für viel Begeisterung bei den Festspielbesuchern gesorgt hat.

Vom Gebäude- und Veranstaltungsmanager Marcus Piso erfahren wir etwas mehr über Sicherheit und Ordnung hinter den Kulissen. Mit höchster Konsequenz sorgt er dafür, dass Bühnenbilder richtig gelagert, Künstler nicht gestört werden und überhaupt alle Vorgänge hinter, ober und unter der Bühne in geordneten Bahnen verlaufen. Bald wird im Festspielhaus wieder gebaut. Die Modernisierungsarbeiten sollten bis 2021 abgeschlossen sein.

Salzburger Festspiele: Veranstaltungs- und Gebäudetechniker Marcus Piso.
Foto (c) Andreas Kolarik: Veranstaltungs- und Gebäudetechniker Marcus Piso.
Großes Haus, Festspielhaus Salzburg
Bild (c) Andreas Kolarik: Auch im Festspielhaus ist ein Raumakustiksystem eingebaut, das einen flexiblen Raumklang auf höchstem Niveau ermöglicht.

Siemens Technikfachmann Alexander Kerschbaumer erklärt, was es mit dem Inspizientenpult auf sich hat. Hier laufen während den Vorstellungen in den Festspielhäusern alle Fäden zusammen. Der Inspizient ist für den reibungslosen Ablauf einer Vorstellung zuständig. Er sorgt dafür, dass die Schauspieler Ihren Einsatz nicht verpassen, das Licht zur rechten Zeit angeht und der Vorhang am Ende der Vorstellung fällt. 

Technikfachmann Alexander Kerschbaumer
Foto (c) Andreas Kolarik: Technikfachmann Alexander Kerschbaumer

Domquartier: Gebäudetechnik zur Zeit der Erzbischöfe

Der zweite Programmpunkt unseres Kulturausfluges ist eine Führung durch das Domquartier. Der von Wolf Dietrich von Raitenau erbaute Renaissancepalast zeigt einen beeindruckenden Rundgang mit unzähligen Highlights aus Geschichte, Kunst, Musik und Architektur. Zahlreiche Deckenfresken, kunstvoll verzierter Stuck und prunkvoll ausgestatte Zimmer zeigen den exquisiten Geschmack der damaligen Machthaber. Die direkte Verbindung der Residenz in den Dom erinnert mich an meine Reise nach Rom und den Petersdom, der ebenfalls nach diesem Schema erbaut wurde.  

Unser letzter Stopp führt uns zu den Siemens Festspielnächten, wo wir bei der Oper Don Carlos ein wunderbares Dinner genießen. 

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