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Winterfest 2016

Mein Besuch beim Winterfest 2016

 

Seit ich denken kann liebe ich Zirkus. Bereits in meiner Kindheit war es mein sehnlichster Wunsch, als Artistin in einem wunderschönen Glitzerkostüm auf der Bühne zu glänzen. Ein Beruf, der meiner Meinung nach auch eine eigene Bezeichnung verdiente: „Zirkerin“! „Wenn ich groß bin werde ich Zirkerin“. Darum war es für mich so ziemlich das GRÖSSTE, als ich im Alter von etwa 6 Jahren mit meinen Eltern zum Winterfest gehen durfte. Noch heute erinnere ich mich an einen tollen Abend, der ein ganz besonderes und einprägsames Erlebnis für mich war. 

 

 

Zwei Jahrzehnte sollte es dauern, bis ich endlich wieder die Chance ergreife, mich diesem zauberhaften Spektakel im Salzburger Volksgarten zu widmen. Seit Wochen freue ich mich auf ein gemütliches Winterfest-Menü in besonderem Ambiente mit anschließender Vorstellung des Cirque Alfonse. Wer mit so hohen Erwartungen an etwas herantritt, kann nur enttäuscht werden – und genau so war es leider auch. Wir betreten das Restaurantzelt und werden an eine lange Tafel geführt, die sich mehr im Foyer als im eigentlichen Restaurantbereich befindet. Das verwirrende daran ist, dass bis auf zwei weitere Tische alle anderen leer stehen. Der Bedienung, steht die lange Zirkussaison ins Gesicht geschrieben. Das Foyer beginnt sich zu füllen. Die Leute um uns reden laut, essen Popcorn und wir fühlen uns ein wenig wie in einem schlechten Film. Tschüss Romantik! Das Essen ist gut, obgleich es ein wenig lieblos daherkommt. Kulinarische Kunststücke darf man sich hier wahrlich keine erwarten.

 

 

In der Manege angelangt freue ich mich, dass wir kurzfristig noch so tolle Plätze bekommen konnten! Macht nicht den Fehler (so wie ich) ohne Jacke ins Zelt zu gehen - es ist ganz schön chilly! Die Show "Timber", was so viel bedeutet wie Baum fällt, beginnt! Die temperamentvolle kanadische Holzfällerfamilie gibt zwei Stunden Vollgas und wir sind bestens unterhalten. Die Vorführung überzeugt durch eine sehr humorvolle und kreative Art, die wirklich einzigartig ist. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Protagonisten ebenfalls selbst. Leider geht durch die französische Sprache so manch ein Schmäh verloren.

 

 

Nach der Vorstellung genießen wir das „Dessert-Buffet“ bestehend aus Strudelvariationen und unterschiedlichen ICE-Zeit Eissorten. 

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